Kann denn das schon alles sein

Was möchte ich wirklich?

Du hast schon einiges erreicht: ein Studium oder eine Ausbildung abgeschlossen, dazu einige Berufserfahrung gesammelt, dich von der Herkunftsfamilie abgenabelt und dir ein eigenes Zuhause geschaffen. Du hast Beziehungen geschlossen, gelebt und verschmerzt.

Dabei konntest du erfahren, wie es ist, aus dir selbst etwas zu machen und die Früchte der eigenen Arbeit zu genießen. Du bist jung und erwachsen, um deinen 30. Geburtstag herum, egal ob Mann oder Frau.

Bisher hast du dich dem gestellt, was das Leben von dir verlangte und eben gerade dadurch herausgefunden, wie dieses Leben funktioniert.

Eigentlich könnte es jetzt Jahrzehnt um Jahrzehnt einfach so weitergehen – oder?

Ist es das was ich wollte

Was gibt es noch, das ich entdecken möchte?

Da meldet sich nicht selten eine innere Stimme mit diffus anmutenden Fragen: Ist das jetzt wirklich alles? Ist es das, was ich wollte? Kann ich mir das wirklich für mich vorstellen?

Innerlich läuft dabei ein Prozess ab, der wesentlich für die weitere Persönlichkeitsentwicklung ist. Denn es gibt einen Unterschied zwischen dem, was von einem verlangt wird (Umfeld, Familie, Erziehung) und dem, was im Innern eines Menschen noch verborgen liegt und gerade jetzt lebendig werden möchte.

So gesehen, sind die in dieser Zeit aufkommenden Fragen nach dem Sinn des Ganzen, die Sehnsucht nach einem wahrhaftigen und echten Leben oder die innere Unruhe, die immer sagt „das war´s noch nicht“ ein echtes Geschenk für das eigene Leben.

Gleichzeitig können diese Fragen und Gefühle aber auch überfordern. Viele stehen damit allein auf breiter Flur. Unsicherheit und Unzufriedenheit stellen sich ein, wenn den entscheidenden Lebensthemen immer nur ausgewichen wird. Nur wenige durchschauen die Mechanismen von Verdrängen und Überspielen.

Vielleicht klopft gerade Gott an

Wie kann ich mein Leben besser verstehen?

Doch ich kann das alles auch anders sehen: Vielleicht klopft gerade das Leben an meine eigene Haustür? Vielleicht will Gott mir einen Hinweis geben, die Schätze zu heben, die er in mich hineingelegt hat.

Darauf kann es nur sehr persönliche Antworten geben!

Aber sicherlich ist es gut, diese Fragen überhaupt einmal zuzulassen. Es kann ungemein hilfreich sein, mit anderen Leuten in einer ähnlichen Situation darüber zu sprechen. Ein Geistlicher Begleiter kann mir helfen, eine neue Perspektive einfach mal durch-zu-spielen.

Der Berufungsweg des Franziskus von Assisi, wie er sich in und um San Damiano nachzeichnen lässt, kann wertvolle Orientierungspunkte und Hinweise geben. Denn Franziskus hat auf diesem Weg zu einer persönlichen Freiheit gefunden, die ihm sein echtes Leben erst ermöglichte. Dafür brauchte er den liebend-durchdringenden Blick des Gekreuzigten von San Damiano. Die spezielle Atmosphäre, die davon ausging, half ihm die schrittweisen Impulse seines Inneren wahrzunehmen und auszuprobieren.

Projekt San Damiano

Christus finden wie Franziskus

Das Projekt San Damiano möchte Wegbegleitung geben, wenn Menschen nach ihrer inneren Lebensmelodie suchen. Denn Gott hat für jede und jeden einen eigenen Auftrag im Leben. Wir bieten den Berufungsweg des Franziskus als Impulsgeber für die eigene Lebens-Berufung an.

Das Projekt San Damiano lädt Menschen ein …

  • an Orte echter geistlicher Erfahrung
  • zur Gemeinschaft mit anderen auf dem gleichen inneren Weg
  • zu Geistlicher Begleitung und Geistlichen Übungen
  • zum gemeinsamen Hören auf das Evangelium und zum Gehen in den Fußspuren Jesu

Gehen in den Fußspuren Jesu

Berufung zum Mensch sein. Berufung zum Christ werden. Berufung zu Nachfolge und Sendung.

San Damiano ist ein Ort am Stadtrand von Assisi, umgeben von Olivenhainen, Feldern und Natur. Franziskus von Assisi (1181/82 – 1226) hat sich dorthin immer wieder zurückgezogen.

Franziskus fand in San Damiano …

  • eine Ruine, die ihn auf die Baustellen seines eigenen Lebens führte
  • den Rückzug, in dem ihm Jesus auf Augenhöhe begegnete
  • die Stille, die ihn für die Stimme Gottes öffnete
  • Gemeinschaft mit anderen, die auch den Aufbruch leben wollten
  • die Schönheiten Gottes, die sein Leben mit Lob und Dank erfüllte

In San Damiano ist Franziskus seiner eigenen inneren Lebensmelodie begegnet – seiner „Berufung“. In der Kirchenruine von San Damiano konnte Franziskus als Mensch mit einem zerbrochenen Leben und seinen persönlichen Lebenswunden einfach da sein.

Der Blick auf die alte Kreuzesikone lehrte ihn, was es heißt Christ zu sein: nämlich sich selbst als geliebtes Kind Gottes zu verstehen.

Die Begegnung mit Jesus, der ihn dort persönlich ansprach, half ihm, seine inneren Wahrnehmungen in konkretes Tun zu verwandeln. Von da an sind es Taten und „Projekte“, die ihn seine Berufung mehr und mehr erkennen und leben lassen. Von San Damiano aus kommt Franziskus seiner Berufung mit jedem Schritt näher. Am Ende seines Berufungsweges kann Franziskus allen sagen: „Ich habe das Meinige getan: Möge Christus euch das eurige lehren.“ (2 Cel. 214)

Mitmachen

Angebote für Dich

Gott hat für jede und jeden eine eigene Berufung und einen ganz persönlichen Auftrag im Leben.
Neugierig geworden, wie San Damiano zum Ausgangsort der eigenen Berufungsfindung werden kann?

Entdecke die aktuellen Angebote – einfach auf die Buttons klicken

Die Weggemeinschaft

Für alle, denen ein Event zu wenig ist

„Bau meine Kirche wieder auf“. Diesen sehr direkten Auftrag hat Franziskus im Gebet vor dem Kreuzbild von San Damiano empfangen. Und Franziskus hat spontan damit angefangen und im Tun nach und nach alles besser verstanden. In diesem Zusammenspiel von Gebet und praktischer Lebensführung hat Franziskus zu sich selbst gefunden und seine eigene Lebensberufung auf eine einzigartige Weise entdeckt.

Bau meine Kirche wieder auf“ ist auch für die Frauen und Männer der „Weggemeinschaft Projekt San Damiano“ der Ruf in den Alltag ihrer eigenen Lebenswelt. Sie wollen dort Kirche sein, wo Sie leben, arbeiten und freie Zeit verbringen. Wir nehmen den Auftrag Jesu an und wollen ihn konkret und kreativ wie Franziskus in die Tat umsetzen, Schritt für Schritt, Stein für Stein, Mensch für Mensch – in jeder Situation neu vom Kreuzbild von San Damiano her in den Alltag blicken, den wir als unser San Damiano sehen.

Zur „Weggemeinschaft Projekt San Damiano“ finden sich junge Erwachsene zusammen, die sich über die gemeinsamen Treffen hinaus auf ihrem spirituellen Weg verbunden fühlen, sich gegenseitig austauschen und unterstützen, z.B. durch das Gebet.
In regelmäßigen Abständen kommt die Weggemeinschaft, so wie es für jeden gerade möglich ist, zu Geistlichen Tagen zusammen. Sie sind der innere Kern des Projektes San Damiano.

Höchster, glorreicher Gott,
erleuchte die Finsternis meines Herzens
und schenke mir rechten Glauben,
sichere Hoffnung
und vollkommene Liebe.

Gib mir, Herr, das rechte Empfinden und Erkennen,
damit ich deinen heiligen
und wahrhaften Auftrag erfülle.
Amen

(Franziskus von Assisi; Gebet vor dem Kreuzbild von San Damiano)

Das Team

Die Franziskanerbrüder

Lerne die Brüder kennen,
die sich im Projekt San Damiano engagieren
und die Veranstaltungen
gemeinsam planen und durchführen.

  • Bruder Johannes Roth
    Bruder Johannes Roth

Kontakt & Anfahrt

So erreichst du Bruder Pascal in Fulda

Bruder Pascal Sommerstorfer
Franziskanerkloster Frauenberg
Am Frauenberg 1
36039 Fulda

Tel.: 0661 / 10 95-41
Mobil: 0151 / 4025 7909
eMail: projekt@sandamiano.de
Web: projekt.sandamiano.de (diese Webseite)

Mit der Bahn
Fulda ist ICE-Bahnhof. Der Frauenberg liegt ca. 1,5 km vom Bahnhof entfernt.
Mit einem kleinen Spaziergang ist das Franziskanerkloster in 20 Minuten zu erreichen.

Mit dem Auto
Um zu den Parkplätzen unterhalb des Frauenbergs zu gelangen gib in deinen Navi bitte ein:
Klosterweg 3, 36039 Fulda. (Fußweg noch 250 Meter)