Text und Bilder: Ethikkurs Q2, Winfriedschule Fulda

Franz von Assisi (1181/1182-1226)

In eine wohlhabende Familie hineingeboren genoss Franz von Assisi eine vergleichsweise hohe Bildung. Dennoch verlebte er seine Jugendzeit in sehr ausschweifenden Zügen. Aufgerüttelt aufgrund einer militärischen Niederlage seiner Stadt, welche auch seine Gefangenschaft nach sich zog, gab er sein unbekümmertes Leben auf. Zunächst strebte er danach, sich den papsttreuen Rittern anzuschließen, kehrte dann jedoch um, der Legende nach aufgrund einer Erscheinung Gottes im Traum. Er begann ein Leben in Armut und Einsamkeit, wodurch Konflikte in seiner Familie entstanden.

Franz baute trotzdem einige Kirchen mit den Mitteln seines Vaters wieder auf, was diesen so stark erzürnte, dass sich Franziskus in der sich anschließenden Gerichtsverhandlung seines Erbes entsagte. Also lebte Franz als Einsiedler außerhalb der Stadt, studierte die Bibel und gab sie an die Menschen weiter. Er gründete den Franziskaner-Orden und ließ diesen in Rom im Jahr 1209 bestätigen. Zum Ende seines Lebens stellten sich gesundheitliche Probleme ein, denen er letzten Endes erlag. Im Jahr 1228 wurde er von Papst Gregor IX. heilig gesprochen.

Text und Foto: Ethikkurs Q2, Winfriedschule Fulda

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