Ethikkurs Q2, Winfriedschule Fulda

Leben als Franziskaner

Bei der im Frauenberg-Kloster lebenden Gemeinschaft handelt es sich um Franziskaner. Diese gehören dem Franziskanischen Orden an, der Teil der römisch-katholischen Ordensgemeinschaft ist.

Gegründet wurde der Bettelorden von Franziskus von Assisi im Jahr 1210. Die Franziskaner leben nach den vom Gründer verfassten Ordensregeln. Es gibt verschiedene Franziskaner-Orden, die sich im Hinblick auf jene Ordensregeln unterscheiden.

Die Klostergemeinschaft am Frauenberg hier in Fulda umfasst 8 Franziskaner. Weitere 16 sind im Theresienheim einquartiert. In ganz Deutschland gibt es ca. 270 Franziskaner.

Heutzutage ist das Leben in einer Klostergemeinschaft mit festen Regeln für die meisten Menschen fast unvorstellbar. Jedoch gibt es Menschen, wie die Franziskaner, die sich zu einem solchen Leben mit einem starken Bezug zu Gott berufen fühlen.

Zum Leben eines Franziskaners gehören 3 Grundprinzipien, die seinem Alltag Orientierung geben: das Leben in der Gemeinschaff, berufliche Tätigkeit und das religiöse Leben.

Diese Grundprinzipien finden in der Ordensgemeinschaft täglich Beachtung. Mehrmals am Tag wird zusammen gebetet und anschließend gespeist. In der Zwischenzeit geht jeder  Franziskaner seiner beruflichen Tätigkeit im Kloster nach. Während die einen sich um die Verwaltung kümmern, stehen andere beispielsweise als Ansprechpartner für ihre Mitmenschen gerne bereit. Die Abende werden oft gemeinsam in einer geselligen Runde verbracht.

Im Gegensatz zur allgemeinen Auffassung, grenzen  sich die Franziskaner nicht von der Gesellschaft ab, sondern integrieren sich in diese. Dabei ist ihnen die die soziale Arbeit, wie beispielsweise die Seelsorge oder die Arbeit mit Jugendlichen besonders wichtig.

Text: Ethikkurs Q2, Winfriedschule Fulda

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