Pascal Sommerstorfer

Meditation im Kloster Frauenberg

Schweigendes Verweilen in der Gegenwart Gottes und kontemplatives Beten des Namens Jesu.

Beim kontemplativen Gebet geht es darum, schweigend in der Gegenwart Gottes zu sein.
Im Beten des Namens Jesu begegnen wir Jesus Christus selbst, der in unserer Tiefe gegenwärtig ist. Wir halten unser Herz vertrauensvoll in seine heilende Gegenwart.

 

„Dieser Weg führt direkt und unmittelbar zu Jesus Christus und schenkt dir Heilung für dein Leben.“  Franz Jalics SJ

 

Die Meditationsabende sind

  • christlich-ökumenisch ausgerichtet
  • für alle Altersgruppen
  • für alle, die diese Gebetsweise kennen lernen möchten
  • oder sie bereits kennen und Unterstützung durch eine Gebetsgemeinschaft erfahren möchten

Termine für das Jahr 2018

September
Mittwoch, 26. September

Oktober
Mittwoch, 10. Oktober
Mittwoch, 24. Oktober
Kontemplations-Tag am Samstag, den 27. Oktober 2018 von 10.00 Uhr – 18.00 Uhr (weitere Infos unten)
Mittwoch, 31. Oktober

November
Mittwoch, 14. November
Mittwoch, 21. November
Mittwoch, 28. November

Dezember
Mittwoch, 05. Dezember
Mittwoch, 12. Dezember
Mittwoch, 19. Dezember

 

Beginn: 19:00 Uhr (Bitte ca. 10 Minuten vor Beginn eintreffen, Dauer ca. bis 21.30 Uhr)

Ort: Meditationsraum des Franziskanerklosters auf dem Frauenberg, Am Frauenberg 1, 36039 Fulda

Elemente sind:

  • Übung zur Wahrnehmung des Atems
  • Hinführung zum Jesusgebet
  • gemeinsame Meditationszeiten in Stille (3 x 25 Minuten)
  • meditatives Gehen
  • geistliche/biblische Impulse
  • Erfahrungsaustausch

 

Das Meditationsangebot orientiert sich inhaltlich an den Kontemplativen Exerzitien nach Franz Jalics SJ.
Weitere Informationen hier: Kontemplative Exerzitien

Die Abende können einzeln und regelmäßig besucht werden. Die Einführung in das Kontemplative Beten erfolgt schrittweise.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Anleitung und Begleitung durch Br. Pascal Sommerstorfer ofm

Kontemplations-Tag am 27. Oktober 2018

am Samstag, den 27. Oktober 2018 von 10.00 Uhr – 18.00 Uhr

  • Durchgehendes Schweigen
  • Möglichkeit zu 9 x 25 Minuten Sitzen in Stille (je nach Wahl)
  • Wahrnehmungsübungen in der Natur
  • Einfaches Mittagessen
  • Austauschrunde
  • Eucharistiefeier
  • Ablauf des Kontemplationstages
  • Bitte Anmeldung bei Br. Pascal: eMail: projekt@sandamiano.de

 

Impuls-Texte zur Meditation

 

  • 19. September 2018Weshalb sollen wir Gott anbeten, ihm Zeit widmen – eine eigene, frei geschenkte und scheinbar verlorene Zeit?
    Weil ohne das Gebet Gott für uns nicht Gott sein kann! Gott ist uns so viel wert, wie wir Zeit für ihn haben. Wir haben viel Zeit für alles, was uns etwas bedeutet. Wenn wir für Gott keine Zeit haben, dann weil er für uns nichts bedeutet und wir ihn nicht schätzen. Es gibt praktisch keinen Glauben an Gott ohne Gebet…
    Um mit Gott zu sprechen, braucht man Zeit. Vor allem muss man ihm Zeit lassen zu sprechen. Und wir müssen uns Zeit lassen, ihn zu hören.
    Louis Evely, Christlicher geistlicher Schriftsteller aus Belgien (1910–1985)

  • 12. September 2018

Der Herr sieht nicht so sehr auf die Größe der Werke als auf die Liebe, mit der sie getan werden.
Teresa von Avila (1515 – 1582)


  • 5. September 2018

Gott ist der Freund der Stille.
Je mehr wir im stillen Gebet bleiben, desto mehr können wir in unserem aktiven Leben geben.
Mutter Teresa

  • 22. August 2018

Es ist nicht nötig, dass wir in der Meditation darum bemüht sind, in Worten zu denken und zu beten. Das schweigende Denken und Beten, das nur aus dem Hören kommt, kann oftmals förderlicher sein.

Dietrich Bonhoeffer (DBW 5)

  • 15. August 2018

Jedes Mal, wenn wir auf Maria schauen, glauben wir wieder an das Revolutionäre der Zärtlichkeit und der Liebe. An ihr sehen wir, dass die Demut und die Zärtlichkeit nicht Tugenden der Schwachen, sondern der Starken sind, die nicht andere schlecht zu behandeln brauchen, um sich wichtig zu fühlen.

Franziskus (* 1936; Bischof von Rom und Papst)

  • 25. Juli 2018

    Stille ist nicht das Fehlen von Geräusch. Stille ist das Fehlen des Ich.

Anthony de Mello

  • 18. Juli 2018

    Unserem jetzigen heilsgeschichtlichen Stand entsprechend ist die Gesamtheit aller Dinge eine Leiter, um zu Gott aufzusteigen.
    Manche Dinge sind Spur, manche Bild, die einen sind körperlich, die anderen geistig, die einen zeitlich, die andern der Zeit überhoben, und darum auch die einen außer uns, die andern in uns.
    Um nun zur Betrachtung des Ersten Ursprungs zu gelangen, der ganz geistig, ewig und über uns ist, müssen wir durch die Spur hindurchschreiten, die körperlich, zeitlich und außer uns ist – und das heißt: auf dem Weg Gottes geführt werden.
    Wir müssen in unseren Geist eintreten, der das überzeitliche Bild Gottes ist, geistig und in uns – und das heißt: in die Wahrheit Gottes eintreten.

     

                                                                                       Bonaventura „Der Pilgerweg des Menschen zu Gott“, 1,2

  • 11. Juli 2018

„Vorwärts, meine Töchter, nur keine Verzweiflung, wenn das Gebot des Gehorsams von euch verlangt, dass ihr euch mit weltlichen Dingen befasst. Wenn es Küchenarbeit sein sollte, dann müsst ihr wissen, dass der Herr auch mitten unter den Kochtöpfen zu finden ist.“

Theresia von Avila an ihre Mitschwestern

  • 20. Juni 2018

    Wenn dein  Herz wandert oder leidet,
    bring es behutsam  an seinen Platz zurück
    und versetze es sanft in die Gegenwart deines Herrn.
    Und selbst, wenn du in deinem Leben nichts getan hast
    außer dein Herz zurückzubringen
    und wieder in die Gegenwart  unseres Gottes zu versetzen,
    obwohl es  jedes Mal wieder fortlief,
    nachdem du es zurückgeholt hattest,
    dann hast du dein Leben wohl erfüllt.
    Franz von  Sales

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